Eleveight auf dem Foilfestival

Eleveight auf dem Foil Festival 2026: Die Wave-Waffe „GT“ im Fokus

Moin moin vom Foil Festival 2026! Kaum frischt der Wind auf, zieht es uns an die Stände der Top-Marken. Unser erster Pflichtstopp führte uns direkt zu Eleveight, wo uns Philip bereits am Stand erwartete. Im Gepäck hat die Marke einen echten Geheimtipp, der in den letzten Jahren fast ein wenig zu Unrecht im Schatten des Test-Lieblings WFS stand: den reinrassigen Wave-Wing Eleveight GT.

Die WFS-Erfolgsstory und das Comeback des GT

In den vergangenen drei Jahren waren wir bei unseren Wingpassion-Tests extrem auf den Eleveight WFS fokussiert. Kein Wunder, schließlich konnte dieser Allrounder gleich zweimal hintereinander mit Bestnoten bei uns glänzen. Doch Eleveight hat insgesamt drei spannende Wings im Sortiment.

Besonders der GT hat sich seit dem letzten Jahr extrem positiv weiterentwickelt. Philip erklärte uns am Stand das klare Profil: Während der WFS die breite Masse abdeckt, richtet sich der GT ganz gezielt an die waveliebenden und wave-affinen Winger/innen unter uns.

Kompromisslose Neutralität für die Welle

Der GT wurde genau an den feinen Stellschrauben optimiert, auf die es in der Welle ankommt. Das Zauberwort heißt hier „Freefly“. Wenn man den Wing auf der Welle an der vorderen Schlaufe (Leading Edge Handle) neutral stellt und mitsurft, glänzt der GT mit einer absoluten Stabilität. Er fliegt völlig frei mit und erlaubt es dem Rider, sich zu einhundert Prozent auf den Turn und die Energie der Welle zu konzentrieren.

Material-Innovation: XTC 2.0 statt teurem Alulaminat

Dass die Wings von Eleveight mega leicht sind, wissen wir aus unseren bisherigen Tests. Das liegt zum einen an der ausgeklügelten Profilgebung mit enorm viel Tuchspannung, zum anderen am Material.

Beim GT setzt Eleveight auf ein hochwertiges Dyneema-Material namens XTC 2.0, in der Szene auch bestens bekannt unter dem Namen Penta TX. Im Gegensatz zu extrem teuren Alulaminaten handelt es sich hierbei um ein klassisches Gewebe. Das macht den Wing nicht nur spürbar langlebiger, sondern hält ihn auch in einer absolut fairen und nachvollziehbaren Preiskategorie.

Das schlägt sich direkt im Portemonnaie nieder: Während der Standard-Dacron-Wing (WFS) in 5 m² bei rund 1.000 € liegt, kostet der GT mit High-Tech-Dyneema gerade einmal knapp 1.100 € – ein Aufpreis von lediglich 100 Euro für ein enormes Performance-Plus und ein Gesamtgewicht von gerade einmal 2,2 kg bei 5 m² (im Vergleich zu 2,4 kg beim Dacron-Wing). Das flachere Profil und der reduzierte Sweep machen den GT zum absoluten Traum für typische Off-Shore-Tage.

Ausstattung ohne Aufpreis: Carbon-Boom als Standard

Ein riesiger Pluspunkt bei Eleveight bleibt die kompromisslose Komplettausstattung. Bei allen Modellen ist die durchgehende Steuerstange (Boom) serienmäßig aus Carbon gefertigt. Es gibt keine versteckten oder optionalen Kosten – die Stange ist immer im Paket enthalten.

Für das aktuelle Modell hat sich das Team zudem intensive Gedanken über den Griffkomfort gemacht. Das EVA-Cover auf der Carbonstange besitzt eine spürbare Konturierung. Das bedeutet für den Fahrer: Man fühlt blind, wo man sich an der Stange befindet. Je näher man in den mittleren Bereich kommt, desto deutlicher verändert sich die Struktur. Zudem ist der kritische Bereich so ausbalanciert, dass der Wing problemlos einhändig gesteuert werden kann – perfekt für Wellenritte oder entspannte Übergänge.

Größen und Ausblick auf den Wingpassion-Test

Der Eleveight GT kommt in einer klaren, geraden Abstufung in den Größen 3, 4, 5 und 6 Quadratmetern auf den Markt. Wer es noch kleiner braucht – beispielsweise für stürmische Tage oder um den Nachwuchs aufs Wasser zu bringen –, wird beim Allrounder WFS fündig, den Eleveight sogar bis auf 2 Quadratmeter hinunter anbietet. Philip betonte, wie wichtig der Marke das Thema Nachwuchsförderung ist: Die kleinsten Größen sind perfekt optimiert, um Kindern den Einstieg so leicht wie möglich zu machen.

Das Beste zum Schluss: Wir durften direkt vom Stand weg ein Testmodell des neuen GT mitnehmen! In den kommenden Wochen werden wir den Wave-Spezialisten auf Herz und Nieren prüfen und genau hinschauen, wie sich das Dyneema-Konzept und die neue Griffstange auf dem Wasser schlagen. Bleibt also dran.

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