Review: Foil Gong Allvator Curve L-T

Gong ist ein französischer Direktanbieter und das Material wird im Vergleich zu anderen Herstellern sehr günstig angeboten, dafür muss man aber auf eine Beratung und eventuelle Reklamationen im „Shop vor Ort“ verzichten.

Spiegelt sich der günstige Preis auch die Qualität der Produkte wider?

Im Herbst 2020 habe ich mir das Lemon 4‘10“ 2020 85l sowie das komplette Foil Allvator Curve Alu/Carbon in der Größe L-T (1450 cm²) von Gong gekauft.

Ich hatte bereits die ersten Erfahrungen in der Welle gemacht, die Halsen funktionierten und mit dem Springen hatte ich auch angefangen. Ich wollte unbedingt ein kleineres Brett und ein schnelleres Foil.

Das Foil Allvator Curve in der Hybridversion Alu/Carbon in der Größe L-T (1450 cm²) von Gong kommt in einer extra, sehr gut gepolsterten Tasche. In diese Tasche passt das komplette, demontierte Foil hinein und ist somit vor sämtlichen Impact geschützt. Ebenfalls im Lieferumfang enthalten sind die Schrauben für die Montage am Board.

Ist das Foil zusammengebaut macht es einen sehr stabilen Eindruck. Für ein extra Maß an Steifigkeit werden der Frontflügel sowie der Stabiliser zusätzlich, zu den auf der Unterseite befindlichen Schrauben, auf der Oberseite jeweils mit einer Schraube fixiert.

Das Foil ist durch die Hybridbauweise sehr leicht. Der Frontflügel sowie der Stabiliser sind aus Vollcarbon. Die Fuselage und der Mast wurden aus Aluminium gefertigt.

Gong bietet bei den Foils die Möglichkeit an, die einzelnen Komponenten auch separat zu kaufen, so dass man z.B. den Mast gegen einen längeren oder kürzeren tauschen oder eventuell beschädigte Teile einfach ersetzen kann.

Das Allvator Curve L-T ist sehr schnell, wendig und läuft hervorragend Höhe. Diese Eigenschaften spiegeln sich auch in den Manövern wider. Durch die hohe Grundgeschwindigkeit foilt man auch noch ohne Druck im Wing eine lange Zeit weiter.

Dies kommt einem auch auf der Welle zugute, so dass nun auch die Ostsee- oder Tankerwelle ihren Reiz entwickeln. 

Fazit: Gong braucht sich bezüglich Qualität und Funktionalität nicht hinter den anderen Marken zu verstecken. Das Board und das Foil funktionieren einwandfrei. Die Verarbeitung befindet sich auf einem hohen Niveau.

6 Kommentare zu „Review: Foil Gong Allvator Curve L-T“

  1. Pingback: Erfahrungsbericht Wingfoiling: Vom Einstieg bis zu den ersten anspruchsvollen Manövern - Wingpassion

  2. „Das Foil ist durch die Hybridbauweise sehr leicht“
    Naja, Leute. Ich mag Gong, aber das würde ich nun wirklich nicht unterschreiben wollen. Die Produkte sind gut und haben ein super Preis-Leistungsverhältnis. Sind aber weit entfernt von „sehr leicht“ und das leider auch noch zu Lasten der Steifigkeit der Masten.

    1. Hallo Holger,
      vielen Dank für deine Anmerkung! Du hast Recht, die Foils sind natürlich im Vergleich zu reinen Carbonfoils nicht sehr leicht. Aus unserer Sicht brauchen sie sich aber auch nicht hinter vergleichbaren Foils mit Aluminium/Carbon-Mixes zu verstecken.

      1. Hallo Gordon,
        ich suche zur Zeit meine erste Wingausrüstung zusammen und wollte das gleiche Foil von Gong kaufen. Ich habe schon seit 5 Jahren ein Sup Wave (90 Liter) von Gong in Carbonbauweise, damit bin ich sehr zufrieden! Bei uns am See haben die Gong Foils nicht den besten Ruf. Der Mast soll sich stark bei den Manövern verdrehen. Sie fahren meistens die Foils von Moses, Axis, Fanatic und Indiana. Ich finde die Foils völlig überteuert. Eine Mast und eine Fuselage von Fanatic kosten 679 Euro, wo soll da der Gegenwert sein?
        Zur eigentlichen Frage: Ist das Gong Foil wirklich so instabil beim Fahren?
        Bist du mit den Foil noch zufrieden? Sollte man den neuen Gong Carbon 85cm Mast oder reicht der Alu-variante?

        1. Ich habe noch etwas vergessen zu fragen. Ich wiege 66kg und wollte das Wingen für etwa 4 bis 5 Windstärken nutzen. Welche
          Foilgrösse sollte ich am besten nehmen: GONG WINGFOIL ALLVATOR CURVE ALU/CARBON LT oder L mit einem 80 Liter Quatro Board und 4.4 Sling Wing V2?

          Danke im voraus für die Beratung 😉

          1. Hallo Robert,

            das L ist eine gute Wahl um ziemlich sicher aufs Foil und ins Fliegen zu kommen. Wenn du schon Erfahrung hast und sportlich bist, ist das LT die spannendere Herausforderung. Du brauchst mehr Geschick und Sportlichkeit, bist dafür auch schneller und dynamischer unterwegs. 🙂

            Hoffe das hilft?!
            Viele Grüße
            Gordon

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