Der Wingfoil Frontside 360 ist DAS Einstiegsmanöver in die Welt des Freestyles und ist eigentlich gar nicht so kompliziert. Fahrer/ -in und Material drehen sich in der Luft um 360 Grad gegen den Wind.
Wir dröseln das Manöver Schritt für Schritt auf und zeigen euch die Knackpunkte.
Voraussetzungen
Ihr könnte sicher springen und habt euer Material jederzeit unter Kontrolle in der Luft, dann wird es Zeit den Wingfoil Frontseide 360 in Angriff zu nehmen.
Am besten klappen die ersten Versuche, wenn der Wind im mittleren Bereich weht. 4er oder 5er Wing sind ideal. Größer oder kleiner geht natürlich auch.
Wingfoil Frontside 360
- Baut ein wenig Geschwindigkeit auf.
- Sucht Euch einen Punkt raus (kleine Welle oder so), wo ihr abspringen wollt. Greift etwas breiter.
- Der Absprung erfolgt mit ordentliche Pop leicht auf Am-Wind-Kurs, also leicht gegen den Wind.
- Sobald ihr abgehoben seit, dreht ihr das Board um 180 Grad und mehr durch den Wind und leitet damit die Rotation ein. Die Beine bleiben dabei angezogen. Der Oberkörper folgt dieser Bewegung aber (noch) nicht und verharrt kompakt weiter unter dem Wing. Die Arme sind angezogen und der Wing dient weiterhin als Tragfläche.
- Ist der Scheitelpunkt des Sprunges erreicht, geht der Blick über die Schulter der vorderen Hand und visiert den Landepunkt in Raumschot an.
- Ober- und Unterkörper bleiben weiterhin verdreht. Die Arme bleiben angezogen. Der Oberkörper ist kompakt unter dem Wing.
- Erst kurz vor der Landung wird der Wing aktiv durch den Wind geführt in dem die Verdrehung des Körpers aufgelöst wird. Der Oberkörper folgt dem Unterkörper.
- Die Beine sind gestreckt, um die Landung abzufedern.
- Je nach dem wie weit die Rotation in der Luft gekommen ist, wird das letzte Viertel der Drehung des Boards als auch des Wings im Wasser zu Ende „gemogelt“.
- Nun sind Körper, Board und Wing wieder auf Halb-Wind-Kurs. Anpumpen und weiter fahren.











Knackpunkte
Einer der Knackpunkte beim Wingfoil Frontside 360 ist, dass das Board als erstes rotiert wird, in dem die Hüfte im Gegensatz zum Oberkörper verdreht wird. Der ganze Körper ist in dieser Phase in einer kompakten Haltung unter dem Wing.
Wie bei vielen anderen Manövern gilt auch beim Wingfoil Frontside 360: der Körper folgt dem Kopf. Dort wo ich hingucke, lande ich auch, beziehungsweise folgt mein Körper der Rotation.
Wenn die ersten Versuch nicht klappen, versucht nochmals im Kopf nachzuvollziehen, wie eure Körperhaltung bei den Knackpunkten war. Dies hilft ungemein beim Erlernen des Manövers.







