WindsportTracker V2 - GPS-Tracking für Wingfoil, Parawing und Foil-Sessions

WindsportTracker V2: GPS-Tracking für Wingfoil, Parawing und Foil-Sessions jetzt auch auf iPhone, Android und im Web

Wer regelmäßig auf dem Wasser ist, kennt das Gefühl: Nach einer guten Session möchte man wissen, wie schnell man wirklich war, wie viele Halsen gestanden wurden, wie lang die besten Flüge waren oder ob das neue Foil-Setup tatsächlich besser funktioniert hat. Genau hier setzt WindsportTracker an.

Mit Version 2 hat die App einen umfassenden Relaunch bekommen. Neu ist vor allem: WindsportTracker läuft jetzt nicht mehr nur auf Android, sondern auch auf iPhone, Apple Watch, WearOS-Smartwatches und als Web-App. Sessions werden accountbasiert gespeichert und geräteübergreifend synchronisiert. Damit wird aus dem reinen GPS-Tracker mehr und mehr ein digitales Logbuch für Windsportler.


Von der Session zum digitalen Logbuch

WindsportTracker zeichnet GPS-Sessions auf und wertet sie anschließend detailliert aus. Unterstützt werden unter anderem Wingfoil, Windfoil, Kitesurf, Windsurf, Pump Foil und Parawing. Laut Anbieter erkennt die App automatisch Manöver wie Halsen, Wenden und 360s und unterscheidet dabei auch zwischen Steuerbord und Backbord.

Für Wingfoiler besonders interessant: Wingfoiling ist in Version 2 als eigene Sportart integriert. Die Analyse soll dadurch besser auf die Anforderungen des Sports abgestimmt sein. Neben Speed, Distanz und Session-Dauer werden auch Wellenritte und Pumpfoil-Runs ausgewertet.

Gerade für alle, die nicht nur „irgendwie fahren“, sondern ihre Entwicklung nachvollziehen möchten, kann das spannend sein: Wie konstant werden die Halsen? Auf welcher Seite funktionieren Wenden besser? Wie verändert sich die Geschwindigkeit mit anderem Foil, Wing oder Board?


Plattformübergreifend: iPhone, Android, Smartwatch und Web

Ein großer Schritt der neuen Version ist die plattformübergreifende Nutzung. WindsportTracker V2 läuft jetzt auf iOS, Android und im Browser. Dazu kommt die Möglichkeit, Sessions über verschiedene Geräte hinweg zu synchronisieren.

Getrackt werden kann laut Anbieter direkt mit dem iPhone oder Android-Smartphone, mit der Apple Watch oder einer WearOS-Smartwatch. Wer bereits eine Sportuhr von Garmin, Suunto, Polar oder Coros nutzt, kann diese ebenfalls anbinden. Die Aufzeichnung läuft dann über die Standard-App der jeweiligen Uhr, der Import in WindsportTracker erfolgt automatisch.

Das ist vor allem praktisch für alle, die beim Wingfoilen nicht unbedingt ein Smartphone im Wasser dabeihaben möchten, aber ohnehin mit Sportuhr fahren.


Automatische Manövererkennung: Mehr als nur Speed

Viele GPS-Apps liefern Geschwindigkeit, Strecke und Sessiondauer. WindsportTracker geht einen Schritt weiter und versucht, die Session inhaltlich zu analysieren.

Erkannt werden sollen unter anderem:

  • Halsen
  • Wenden
  • 360°
  • Wellenritte
  • Pumpfoil-Runs
  • Speed-Runs
  • Flug- und Gleitphasen

Besonders spannend ist die Unterscheidung nach Steuerbord und Backbord. Denn genau hier liegen bei vielen Wingfoilern die typischen Unterschiede: Die eine Seite läuft sauber, die andere fühlt sich unsicherer an. Eine App, die diese Muster sichtbar macht, kann beim Training helfen — vor allem, wenn man über mehrere Sessions hinweg vergleicht.


Material vergleichen und Fortschritte erkennen

WindsportTracker versteht sich nicht nur als reine Aufzeichnungs-App, sondern auch als Analysewerkzeug für Material und Fortschritt. Auf der Website wird unter anderem beschrieben, dass man Sessions über Wochen, Monate oder ganze Saisons vergleichen und erkennen kann, welches Material unter welchen Bedingungen besonders gut funktioniert.

Für Wingfoiler ist das ein spannender Punkt. Denn oft stellt sich die Frage: War ich mit dem kleineren Frontwing wirklich schneller? Komme ich mit dem größeren Board früher ins Fliegen? Funktioniert der neue Wing bei Leichtwind tatsächlich besser?

Natürlich ersetzt eine App nicht das eigene Gefühl auf dem Wasser. Aber sie kann helfen, Eindrücke mit Daten zu ergänzen und Entwicklungen objektiver zu sehen.


Auch Parawing und Pump Foil sind mitgedacht

Interessant ist, dass WindsportTracker V2 nicht nur klassische Windsportarten abdeckt. Auch Parawing und Pump Foil sind integriert. Das passt gut zur aktuellen Entwicklung im Foilsport, denn viele Wingfoiler beschäftigen sich inzwischen nicht mehr nur mit Wingfoil-Sessions, sondern auch mit Downwind, Pump Foiling, E-Assist oder Parawing.

Gerade Pumpfoil-Runs und Wellenritte lassen sich mit klassischen Speed-Apps oft nur eingeschränkt sinnvoll auswerten. Hier könnte eine spezialisierte Analyse einen echten Mehrwert bieten.


Kosten: 27 Tage kostenlos, danach Abo-Modell

Die ersten 27 Tage können kostenlos genutzt werden. Danach kostet WindsportTracker laut Anbieter ab 2,70 Euro pro Monat beziehungsweise 27 Euro pro Jahr über windsporttracker.com.

Damit liegt die App preislich in einem Bereich, der für aktive Nutzer überschaubar bleibt — vor allem, wenn man regelmäßig fährt und die Auswertung tatsächlich zur eigenen Entwicklung nutzt.


Unser erster Eindruck

WindsportTracker V2 wirkt wie ein spannender Schritt in Richtung digitales Trainings- und Sessionlogbuch für Wingfoiler. Besonders interessant sind aus unserer Sicht die neue iPhone-Unterstützung, die Web-App, die geräteübergreifende Synchronisierung und die dedizierte Wingfoil-Analyse.

Ob die automatische Manövererkennung in der Praxis zuverlässig funktioniert, wie gut Wellenritte und Pumpfoil-Runs erkannt werden und wie übersichtlich die Auswertungen im Alltag sind, werden wir uns genauer anschauen.

Der Entwickler hat uns bereits Testzugänge und Screenshots angeboten. Wir werden WindsportTracker deshalb in den kommenden Wochen intensiver testen und schauen, wie sich die App im echten Wingfoil-Alltag schlägt — vom schnellen Feierabend-Track bis zur ausführlichen Materialanalyse.


Fazit: Spannendes Tool für datenorientierte Wingfoiler

Wer einfach nur aufs Wasser möchte, braucht nicht zwingend eine Tracking-App. Wer aber seine Entwicklung nachvollziehen, Material vergleichen oder gezielter an Manövern arbeiten möchte, sollte sich WindsportTracker V2 einmal ansehen.

Mit Unterstützung für iPhone, Android, Smartwatches und Web-App ist die neue Version deutlich breiter aufgestellt als früher. Besonders für Wingfoiler, Parawinger und Pumpfoiler könnte WindsportTracker damit zu einem interessanten Begleiter werden.

Mehr Infos und Links zu allen Plattformen gibt es direkt unter: windsporttracker.com.

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